Die letzten drei Tage sind so schnell vergangen, dass ich gar nicht dazu gekommen bin hier was zu schreiben. Die Zeit rennt wirklich. Zunächst : wir sind gut auf den Philippinen angekommen. Der Flug war wirklich anstrengend und dass wir in Taipei aufgrund eines Taifuns erst beim zweiten Anlauf landen konnten und auch der Start unseres nächsten Fluges sich verzögerte hat ganz schön Nerven gekostet. So etwas hab ich noch nie erlebt, ich dachte wirklich gleich ist alles vorbei, aber unser Pilot hatte wohl schon Taifun Erfahrung.
In Manila am Flughafen angekommen sind wir gleich mit dem Taxi zu unserem Hostel gefahren. Die ersten Eindrücke, die wir so von der Stadt erhaschten waren sehr beeindruckend. Ich denke Manila ist mit keiner europäischen Stadt zu vergleichen. Es ist laut, hektisch und bunt. Die Straßen sind überfüllt mit Jeepneys, Taxis und Motorrädern und es wirkt als würde jeder fahren wie es ihm gerade so gefällt. Es reihen sich zusammengebastelte winzige Hüttchen an große Hotels, Slums grenzen direkt ans moderne Bankenviertel. Schließlich im Hostel angekommen, finden wir ein sehr kleines aber sauberes Zimmer vor.
Das Klima hier empfinde ich als angenehm, aber ich denke das würde nicht jedem gefallen. Es ist sehr warm immer mindesten 26 Grad, dabei scheint ab und zu die Sonne, die einen förmlich grillt und von jetzt auf gleich fängt es an wie aus Eimern zu schütten. Nach 10 Minuten ist dies allerdings meistens schon wieder vorbei und nach 10 Minuten ist man dann auch schon wieder trocken. Wilkommen in den Tropen! Der Regen ist eigentlich zum Reisen perfekt, da er etwas Abkühlung verspricht.
Viele sagten uns schon vorher, dass Manila für "Neulinge" ein ziemlich heißes Pflaster ist und auch wir haben uns dort nicht wirklich sicher gefühlt. Schon am ersten Tag hatten wir uns komplett verlaufen und als wir einmal aus dem Bus stiegen hatten wir auch schon eine Pistole im Gesicht. Als ich nur geschockt den Philippino anstarte lachte er laut los und zeigte mir, dass es nur eine Plastikpistole ist. Er wollte uns wohl einen Schrecken einjagen, einen bitteren Nachgeschmack hats trotzdem hinterlassen.
Wir entschieden uns also bereits am nächsten Tag weiter zu reisen und fuhren mit dem Bus ca 10 Stunden nach Naga. Eine kleinere, sehr saubere Stadt, die mir von Anfang an sympathischer erschien. Wir haben hier echt ein super Hostel gefunden, dass ein Drittel von dem kostet, was wir in Manila bezahlt haben und um einiges schöner und besser ausgestattet ist.
Heute wollten wir uns ein wenig erholen. Ich hab schon am zweiten Tag Bauchkrämpfe von dem Essen bekommen und ernähre mich nun hauptsächlich von Bananen, Äpfeln und ab und zu von Fastfood von einer bekannten Kette :D Ich hoffe das wird sich die nächsten Tage noch geben.
In Naga ist der CWC zu empfehlen. Ein Wasserpark wo man zum Beispiel auch Wakeboarden kann. Dort haben wir heut den halben Tag verbracht. Morgen gehts dann weiter nach Dalupiri Island, wo wir über Verwandte von Bekannten von Freunden ein Haus zur Verfügung haben. Ich melde mich dann wieder.
Bis baaald :)
Ein paar Schnappschüsse ;) Mit der "Reisefotografie" haben wirs noch nicht so drauf. Es geht immer alles so schnell und da ist es schwer alles festzuhalten. Irgendwie schaff ichs auch nicht sie in eine gescheite Reihenfolge zu bringen. Hoffe man kann trotzdem ein bischen was erkennen.
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| Am zweiten Tag im Busterminal mit Emy. Ohne sie hätten wir Manila wohl nicht überlebt ;) Thank you soo much Emy! |
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| Jeeepney (für weniger als 20 cent durch die ganze Stadt) |
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| Flo bei der Fahrt mit der Motorradrikscha |
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| Einer der Pools beim Wasserpark (CWC) |
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| Jan bei Bigg`s |
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| Am ersten Tag im Hotel (Schwarzbrot vermiss ich jetzt schon) |
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| McDonalds liefert hier auch nach Haus |